15. September

OT: Soylent Green
USA 1973
Regie: Richard Fleischer
97 Min., digital
Mit Charlton Heston, Edward G. Robinson, Leigh Taylor-Young, Chuck Conner u.a.

Leben, Überleben in naher Zukunft: Die Städte sind überbevölkerte Rattenlöcher. Treppenhäuser voller schlafender Menschen; Bagger, die Demonstrant_innen und Leichen entsorgen. Ein Mangel in allen Lebensbereichen: Lebensmittel und Wasser sind knapp, die Energieversorgung eher eine Frage des Zufalls. Nur ein paar Privilegierte wissen noch was Fleisch und Brot ist – die verarmten Massen werden mit einer synthetisch erzeugten Paste namens „Soylent Green“ abgespeist.

Vor dieser Kulisse ermittelt Charlton Heston als abgebrühter Cop, der den Tod des bestialisch ermordeten Managers der „Soylent Company“ aufklären soll. Im Laufe seiner Ermittlungen überkommt ihn der Verdacht bzgl. des wahren Inhaltes des so verhassten „Soylent Green“.

Ein Film bzw. ein Filmtitel, der in der zeitgenössischen Popkultur immer wieder auftaucht. So nannte sich seinerzeit eine recht bekannte Band rund um Farin Urlaub und Bela B. „Soilent Grün“.

„Futurama“ und „Die Simpsons“ enthalten parodistische Anspielungen und amerikanische Nahrungsmittelhersteller_innen experimentierten mit Formgebung und Aussehen.

Ein rundum gelungener Science-Fiction-Thriller, der einen hohen Unterhaltungsanspruch mit Engagement verbindet. Ein düsterer Film, der vielleicht noch nicht zu Ende ist.“ Lexikon d. Int. Films

Trailer