29. September

USA 1984
Regie: Alan Parker
120 Min., 35mm, DF
Mit Matthew Modine, Nicolas Cage, John Harkins, Sandy Baron u.a.

Zum Thema „Überleben“ ist uns auch dieser Film eingefallen, wo der vom Kriegseinsatz schwer traumatisierte Birdy seine ganz eigene Überlebensstrategie entwickelt hat.

Nach einem Einsatz in Vietnam kehren zwei Freunde mit Verletzungen in die Heimat zurück. Sergeant Al Columbato mit physischen, der andere – von allen Birdy genannt – mit mentalen. Dieser scheint in einer Innenwelt zu leben, in welcher er, getrieben von seiner Faszination für Vögel, selbst einer zu sein glaubt. Der Film beschreibt die Besuche des Sergeants bei seinem Freund in der Psychiatrie, in der seine Kriegstauglichkeit wieder hergestellt werden soll. Auf verschiedenen Ebenen beschreibt der Film die Kindheit und Freundschaft der beiden, die Hinwendung Birdys zur Vogelkunde, welche schließlich zum bestimmenden Lebensinhalt werden sollte und schließlich die Vietnamerlebnisse, die beide eindrücklich prägen. Versucht der überzeugte Soldat zunächst, seinen Freund zur Rückkehr zu überreden, kommen ihm allmählich Zweifel daran, ob für Birdy das selbstgewählte Leben nicht doch das richtige ist. Columbato bleiben schließlich nur noch wenige Tage, um seinen Freund in seine Realität zurückzuholen. Nach Ablauf dieser Frist soll Birdy in eine andere Anstalt verlegt und dauerhaft ruhiggestellt werden…

Gewinner des Großen Preis der Jury beim Cannes Festival 1984.

Trailer