30. Dezember

USA 1987
Regie: Emile Ardolino
96 Min., 35mm, DF
Mit Jennifer Grey, Patrick Swayze, Jerry Orbach, Cynthia Rhodes u.a.
Drehbuch: Eleanor Bergstein

Es war der Sommer 1963… den Frances Houseman, genannt „Baby“, mit ihrer Familie bei „Kellerman´s“, in einem Ferienresort, verbringt. Anfangs sieht alles nach einem eher langweiligen Urlaub aus… bis sie zufälligerweise auf der After-Work-Party der Hotelangestellten landet und den Tanzlehrer Johnny kennenlernt. Während er ihr später das Tanzen beibringt, zeigt sie ihm, wie wichtig es ist, an sich zu glauben und dafür einzustehen. Und so ist ihr letzter gemeinsamer Tanz nicht nur das Ende der Saison…

Zu den besonderen Eigenschaften des Films gehört […], dass er vielschichtiger, widersprüchlicher und ambivalenter ist, als es ein allzu flüchtiger Blick nahelegt.“ Hannah Pilarczyk

„Dirty Dancing“ wird, wenn überhaupt von den Kritiker_innen als Liebes- und/oder Tanzfilm kategorisiert, obwohl er eine Vielzahl politischer und sozialer Themen, wie Geschlechterverhältnisse, Klassenkonflikte oder Abtreibung, beinhaltet. All das passiert gleichsam unter der Haut, in den oft langen Tanzszenen.

Die Tanzszenen, die von Kenny Ortega „glänzend choreographiert wurden“ (Cinema 10, 1987), stehen gemeinsam mit dem großartigen Soundtrack im Vordergrund. Und „wenn man die Tänzer_innen in „Dirty Dancing“ sieht, möchte man einfach Zeit mit ihnen verbringen.“ Miranda Garrison

Nach einem unglaublich steinigen Weg bis zur Fertigstellung des Films, sollte der knapp budgetierte Film nur circa eine Woche in den Kinos laufen. Doch dann überraschte er mit einem Ansturm auf die Kinokassen. Der Film „war so erfolgreich, weil er sowohl zu viel als auch zu wenig Bedeutung produzierte.“ Astrid Kusser

Die erste Person, die an dem Abend mit einer Wassermelone in der Tür steht, erhält freien Eintritt.

Trailer