14. Oktober

GB 1972
Regie: Alfred Hitchcock
116 Min., 35mm, OV
Mit Jon Finch, Barry Foster, Barbara Leigh-Hunt, Anna Massey, Alec McCowen u.a.

London in Angst und Schrecken: Ein Mörder geht um, der alleinstehende Frauen vergewaltigt und sie mit einer Krawatte stranguliert. Zuerst tappt Chef-Inspektor Oxford von „Scotland Yard“ im Dunkeln, doch dann fällt sein Verdacht auf den ehemaligen, in letzter Zeit etwas heruntergekommenen „Air Force“-Piloten Richard Blaney (vorzüglich gespielt von Jon Finch).
Hitchcock bezieht von Anfang an geschickt uns Zuschauer_innen in das Geschehen mit ein, indem wir sehr schnell die wahre Identität des Mörders offengelegt bekommen. Somit verfolgen wir u.a. das tragische Talent Blaneys, immer zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein und damit immer tiefer in den Strudel des Verdachts zu geraten.
Letztendlich muss Richard untertauchen und um seine Unschuld kämpfen…

Frenzy war ein enorm wichtiger Film für Alfred Hitchcock. Die Entscheidung nach den vielen Jahren in Hollywood zurück nach Hause ins verregnete London zurückzukehren, erwies sich als goldrichtig und so konnte Hitch auch am Ende seiner großen Karriere nochmal allen Kritikern beweisen, dass er es nicht verlernt hatte. Zudem gilt Frenzy, gespickt mit schwarzem Humor und seinen kleinen Seitenhieben auf die britische Gesellschaft, als sein bösester Film.“ MK

Ein weiteres Bonbon des Films ist die exzellente Kameraführung. Durch sie und durch die Auswahl der wenigen Schauplätze (ein Hauptschauplatz ist der Obst- und Gemüsemarkt im Londoner Stadtteil „Covent Garden“) erzeugt Hitchcock eine beengende Atmosphäre.

Trailer