10. Juni

OT: Le Cercle rouge
F, I 1970
Regie: Jean-Pierre Melville
140 Min., OmU
Mit Alain Delon, André Bourvil, Yves Montand, Gian Maria Volonté u.a.

Der Meisterdieb Corey (Delon) ist frisch aus dem Knast entlassen worden, doch seine kriminelle Vergangenheit scheint ihn wieder einzuholen. Noch im Gefängnis wurde ihm ein scheinbar todsicherer Plan für einen Einbruch unterbreitet. Gemeinsam mit dem frisch entflohenem Sträfling Vogel (Volonté) und dem alkoholkrankem Ex-Polizisten Jansen (Montand) als Komplizen, bereitet Corey den Einbruch in ein Juweliergeschäft vor.

Jean-Pierre Melville versammelt in „Le Cercle rouge“ Prototypen des Kriminalfilms und der schwarzen Serie. In seiner kühlen und präzisen Inszenierung verneigt er sich sowohl vor den amerikanischen Klassikern als auch den europäischen Vorläufern, wie Jules Dessins „Rififi“. Ein Meisterwerk des Kriminalfilms, das von illustren Fans wie John Woo, Jim Jarmusch und Aki Kaurismäki bewundert wird.

Le Cercle rouge shows Melville as master wrangler of archetype and myth, his mise-en-scène as precisely orchestrated in the minutiae of one of cinema’s great set-pieces as in the existential spaces under a vast, growling sky. His is a cinema of exquisite detail, where gesture reigns over talk, words saved and deployed like bullets. It’s a reduction of genre, the ingredients simmered down to their essence with a uniquely Gallic culinary flair, to allow their flavours to be tasted more keenly.“ British Film Institute

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