17. Juni

OT: 2001: A Space Odyssey
UK 1968
Regie: Stanley Kubrick
143 Min., 35mm, OF
Mit Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester u.a.
Musik: Aram Khatchaturian, György Ligeti, Johann Strauss, Richard Strauss

Kubricks sehr beeindruckend gestalteter und durchkomponierter philosophischer Sciene-Fiction-Film landet nun auch endlich auf der Offkino-Leinwand, und das auf 35mm in der englischsprachsprachigen Originalfassung. Gesprochen wird aber auch gar nicht so viel, denn „Ich versuchte, eine visuelle Erfahrung zu schaffen, eine die sich der Verbalisierung entzieht und deren emotionaler und philosophischer Gehalt direkt ins Unterbewusstsein dringt.“ Stanley Kubrick

Zur Handlung: „2001: Odyssee im Weltraum“ beginnt mit der Geschichte um Urmenschen, deren Leben sich von Grund auf ändert, als ein schwarzer Monolith auftaucht. Im Jahr 2001 entdecken Wissenschaftler einen ähnlichen Monolithen auf dem Mond, der Signale Richtung Jupiter aussendet. Daraufhin werden David Bowman und seine Crew mit dem Raumschiff „Discovery“ zu einer wissenschaftlichen Mission zum Jupiter entsandt. Mit an Bord ist der „unfehlbare“ Computer HAL, der mit seinem kreisrunden Auge die komplette Kontrolle über alle Vorgänge im Schiff hat und ein Eigenleben entwickelt…

„2001“ basiert auf der Kurzgeschichte „The Sentinel“ von Arthur C. Clarke. Kubrick und Clarke entwickelten gemeinsam das Drehbuch. „Wenn Sie 2001 vollständig verstanden haben, haben wir versagt: Wir wollten viel mehr Fragen stellen, als wir beantwortet haben.“ Arthur C. Clarke

Kubricks fantastisches Abenteuer vereint technische Utopie und kulturphilosophische Spekulation zu einer Weltraumoper von überwältigendem Ausmaß. Der kühne gedankliche Entwurf des Films wird mit nicht minder kühnen optischen Effekten und einer revolutionären Tricktechnik realisiert, die das Genre Science Fiction in den folgenden Jahren entscheidend prägten.“ Lexikon des internationalen Films

Trailer