03. Juli

OT: Rashōmon
Japan 1950
Regie: Akira Kurosawa
88 Min., DCP, s/w, OmU, restaurierte Fassung
Mit Toshirō Mifune, Machiko Kyō, Masayuki Mori, Takashi Shimura, Minoru Chiaki u.a.
Kamera: Kazuo Miyagawa

In einer Tempelruine treffen sich drei Männer, die vor einem Umwetter Schutz suchen. Ihr Gespräch kreist bald um ein Verbrechen, das sie zu rekonstruieren versuchen: Ein berüchtigter Bandit (Toshirō Mifune) tötete einen Samurai und vergewaltigt seine Frau.

Wir hören – und sehen in Rückblenden – die Geschehnisse im Wald aus vier verschiedenen Perspektiven. Jedes Mal ist es eine andere Geschichte. Und in jeder dieser Geschichten ist es ein Anderer, der sich schurkenhafter bzw. ehrenhafter verhält.

„Rashomon“ signalisierte den Einbruch des japanischen Kinos in die westliche Kultur. Der Film begeistert durch einen überragenden Toshirō Mifune, der mit diesem Film seine internationale Karriere startete. Ausdrücklich muss auch hier die Kameraarbeit von Kazuo Miyagama genannt werden. Inspiriert von den deutschen Stummfilmen setzt er hier durch kontrastreiche Lichtführungen Akzente.

„Goldener Löwe“ in Venedig und eine Ehrenauszeichung als bester nicht-englischsprachiger Film im Rahmen der Oscar-Verleihung.

Jeder, der diesen Film sieht, wird sofort von der Schönheit und Anmut der Aufnahmen gebannt sein, der geschickten Ausnutzung von Licht und Schatten, um eine Vielzahl ausdrucksstarker und doch einfühlsamer Bildeffekte zu erzielen.“ The New York Times

Wir zeigen den Film in der vollständig restaurierten Fassung.

Trailer