19. Juni

GB 1968
Regie: Lindsay Anderson
111 Min., 35mm, OmU
Mit Malcolm McDowell, David Wood, Richard Warwick, Christine Noonan, Rupert Webster u.a.

In einer britischen Privatschule für Jungen in den späten 1960ern haben die Schüler so gut wie keine individuellen Entfaltungsmöglichkeiten. Das Wichtigste sind die traditionellen Regeln und Hierarchien und die privilegierten Primaner überwachen als Präfekten, dass die Regeln auch eingehalten werden – Prügelstrafe dabei inbegriffen. Dies erzeugt natürlich Widerstand und der Schüler Mick (Malcolm McDowell) lehnt sich mit seinen Freunden Johnny und Wallace offen gegen die reaktionären und autoritären Machtstrukturen auf. Dieser Protest erreicht auf der 500-Jahr-Feier der Schule seinen Höhepunkt…

Lindsay Anderson präsentiert mit »If….« eine brillante Studie über die Zwänge, denen englische Schüler und Jugendliche ausgesetzt sind. Der Film gehört zu den provozierendsten englischen Produktionen der 60er Jahre. Hauptdarsteller Malcolm McDowell ist zwei Jahre später in Stanley Kubricks »Uhrwerk Orange« zu sehen.“ wissen.de

Anderson draws on the revolutionary atmosphere of the time, using this setting as a miniature scale model of British society, to denounce and attack the old ways, and he does it with a healthy dose of style. He mixes elements of surreal fantasy into the film’s stifling reality.“ Bonjour Tristesse

Anderson beteiligte sich in den 1950ern an der britischen Bewegung des „Free Cinema“, die Mitte der 1950er Jahre ihren Anfang nahm und durch ihre stark dokumentarische Qualität geprägt ist. Aus der „Free-Cinema“-Bewegung ging die „British New Wave“ hervor, die ungefähr zeitgleich mit der französischen „Nouvelle Vague“ entstand.
Für „If….“ gewann Anderson 1969 den Hauptpreis beim Filmfestival Cannes.

Trailer