27. März

OT: Harold and Maude
USA 1971
Regie: Hal Ashby
92 Min., 35mm, DF
Mit Ruth Gordon, Bud Cort, Vivian Pickles, Cyril Cusack, Charles Tyner u.a.
Musik: Cat Stevens

Der 18-jährige Millionärssohn Harold lebt bei seiner Mutter in einer steifen und unterkühlten Atmosphäre. Der Vater fehlt, und es wirkt, als habe es ihn in diesem Haus auch nie gegeben. Von Seiten der Mutter herrschen klare, vorgefasste Vorstellungen, wie ihres und auch sein Leben zu laufen haben. Harold hingegen hat da noch kein klares Konzept und konfrontiert sich und seine Umwelt damit, von einer gewissen Todessehnsucht erfasst zu sein. Er inszeniert die verschiedensten Selbstmorde und liebt es, auf Beerdigungen zu gehen.
Auf einer dieser Beerdigungen trifft er die fast 80-jährige, exzentrisch wirkende Maude. Die beiden lernen sich kennen und fühlen sich auf Anhieb voneinander angezogen. Über die freiheitsliebende, rebellische und lebenslustige Maude wird Harold ein neuer Lebensweg aufgezeigt und er lernt zudem auch noch die Liebe kennen…

„Harold und Maude” entstand in einer Zeit rebellischen Aufbegehrens, und in der Person der Maude scheint diese Rebellion an vielen Stellen durch. Doch zugleich gelang Hal Ashby […] ein Film, in dem das Innehalten, das Nachdenkliche, das Zurückschauen und das Vorwärtsblicken einen enormen Raum einnimmt. Ein Film eigentlich, den jeder einmal gesehen haben muss.“ Ulrich Behrens

Trailer