06. Februar

OT: Det sjunde inseglet
SE 1956
Regie: Ingmar Bergman
96 Min., 35mm, s/w, DF
Mit Gunnar Björnstrand, Max von Sydow, Bibi Andersson, Bengt Ekerot, Nils Poppe u.a.

Ein Kreuzritter kehrt nach unzähligen Kämpfen in die Heimat zurück, und genau in diesem Augenblick schließt sich „Gevatter Tod“ der kleinen Reisegruppe an, um ihm den Garaus zu machen. Der Ritter erbittet Aufschub und beginnt mit dem Sensenmann eine Partie Schach zu spielen – um sein Leben.

Bergmans Schwarzweißfilm protzt mit phantastischen Bildern, die er atmosphärisch dicht auf die Leinwand bringt. Trotzdem wirkt hier nichts gekünstelt, sondern einfach und klar. Die Unmittelbarkeit von Not, Elend und Tod wird durch seine Bildsprache fast lebendig und greifbar. Trotz der apokalyptischen Grundstimmung, von der der Film getragen wird, versteht sich Bergman bei aller Düsterkeit und Bitterkeit den Film immer wieder mit ironischen und urkomischen Dialogen zu erhellen. Wie äußert sich doch sein Knecht aus diesem Film so schön: „Wie man sich auch dreht und wendet, der Arsch bleibt immer hinten.“

One of the most beautiful films ever.“ Eric Rohmer