09. Januar

OT: Inferno
I 1980
Regie: Dario Argento
107 Min., 35mm, DF
Mit Eleonora Giorgi, Gabriele Lavia, Veronica Lazar, Leopoldo Mastelloni, Irene Miracle, Daria Nicolodi, Alida Valli, Leigh McClosky u.a.
Musik: Keith Emerson

New York. Rose Elliot liest in einem Buch des Architekten E. Virelli, dass er je ein Haus in Freiburg, Rom und New York gebaut habe. Unwissend darüber, dass diese drei Häuser von den sogenannten drei Müttern, Hexen, eingenommen werden und diese zu den drei Toren der Hölle werden. Rose befürchtet, dass sie in dem New Yorker Haus lebt. Sie schreibt ihrem Bruder ein Hilfegesuch. Als Mark aus Rom eintrifft, ahnt er nicht, welche Schrecken ihm noch bevorstehen…

Yeah. Argento, Meister des italienischen Giallo, haut uns hier den zweiten Teil seiner Mütter-Trilogie um die Ohren. Drei Jahre nach „Suspiria“ kam er unter dem Titel „Feuertanz-Horror Infernal“ in die deutschen Kinos. Ähnlich wie bei seinem Erstling, setzt er auf die Kraft der Bilder und Farben. Mal Rot, mal Blau. Sphärisch anmutend und alptraumhaft. Keith Emersons` Soundtrack wirkt dazu wie ein Verstärker.

„Horror Infernal“ sticht aus allen anderen Werken Argentos hervor. (…) Mit seinen in psychedelischen Farben beleuchteten Gängen, Fluren und Gassen besticht „Horror Infernal“ als Argentos ultimative Version eines auf Film gebannten Alptraums.“ Louis Paul: Inferno Italia. Der italienische Horrorfilm,

Ein Gruselstück, das in Spannungsaufbau und Kameraführung Könnerschaft verrät, aber mit seinen Blut- und Mordorgien abstößt.“ Lexikon des internationalen Films

Trailer