10. Oktober

USA 1991
Regie: Hal Hartley
98 Min., 35mm, OmU
Mit Robert John Burke, Bill Sage, Karen Sillas, Elina Löwensohn, Martin Donovan u.a.

„Simple Men“ handelt von den zwei ungleichen Brüdern Bill und Dennis McCabe, die sich -der eine Kleinkrimineller, der andere Philosophiestudent- an gescheiterten Punkten ihres Lebens wiederbegegnen. Beide sind Söhne eines Vaters, der in den 1950ern ein gefeierter Baseballstar war und sich in den 1960ern als angeblicher linker Terrorist entpuppte und seitdem über 20 Jahre auf der Flucht war. Mittlerweile doch vom FBI gefasst, wurde er nach einem Herzinfarkt vom Gefängnis ins Krankenhaus verlegt.
Als Bill bei einem Überfall von seiner Freundin betrogen wird, indem die sich mit seinem Komplizen und der Beute aus dem Staub macht, möchte vor seinem Abtauchen noch seinen Vater im Krankenhaus besuchen, den er seit vielen Jahren nicht gesehen hat. Doch dort trifft er nur auf Dennis, und erfährt, dass ihr Vater erneut auf der Flucht ist. Die beiden Brüder beschließen ihn zu suchen, um die Wahrheit über ihn herauszufinden. Eine Telefonnummer und der geheimnisvolle Name „Tara“ sind ihre einzige Spur.Auf höchst eigene Weise kreisen die intelligenten Filme des amerikanischen Independent-Regisseurs Hal Hartley immer wieder um die Themen Liebe und Vertrauen, Sehnsucht nach Geborgenheit und Angst vor Enttäuschung. Hartley gilt als einer der talentiertesten Vertreter des jungen unabhängigen Autorenfilms in den USA. Mit seiner wunderbar absurd-melancholischen Komödie „Simple Men“ gelang Hartley auch sein Durchbruch beim europäischen Publikum.

Lakonisch-zynisches Meisterwerk – hier funkelt der Glaube an die große Leidenschaft. Unbedingt ansehen! Cineastisches Kleinod. Kultfilmkandidat.“ CINEMA

Mit das Schönste an „Simple Men“ sind die musikalischen Einlagen, die die Melancholie mit Gitarrenklängen auf die Zerreißprobe stellen.“ Dieter Wenk

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