26. September

OT: The Man Who Fell to Earth
GB 1976
Regie: Nicolas Roeg
133 Min., 35mm, DF
Mit David Bowie, Rip Torn, Candy Clark, Buck Henry u.a.

Ein Außerirdischer (David Bowie) fällt in androgyner Menschengestalt auf die Erde, auf der Suche nach einer Möglichkeit, seinen wegen Wassermangel bedrohten Planeten und damit auch seine Familie zu retten. Dank seiner verfeinerten Intelligenz, die ihm empathische und telepathische Einblicke ermöglicht, studiert er die vielschichtigen Wege zur Macht und wendet sie optimal an. Unter dem Namen Thomas Jerome baut er einen mächtigen Konzern auf, um ein Raumfahrtunternehmen zu gründen, mit dem er Wasser zu seinem Planeten befördern kann. Während seiner Reise tief in den US-amerikanischen „Way of Success“ lernt Newton in einer Kleinstadt auch die einsame junge Frau Mary-Lou (Candy Clark) kennen. Er geht mit ihr eine Beziehung ein und wird auch dadurch immer mehr mit dem irdischen Leben verwoben. Bei seinem Versuch, sich einer stark von Gier und Konsum bestimmten Gesellschaft anzupassen, verliert sich Newton immer mehr. Als sein Erfolg als Geschäftsmann auch noch Neid bei der Konkurrenz erzeugt und sich eine kriminelle Organisation an Newtons Fersen heftet, beginnt die Welt um ihn herum zusammenzubrechen…“Grotesk, bizarr, verstörend, außergewöhnlich – so lässt sich Der Mann, der vom Himmel fiel kurz und knapp zusammenfassen. Großes Kunstkino in Person von Nicolas Roeg (Wenn die Gondeln Trauer tragen) trifft auf einen kongenial spielenden David Bowie.“ Marco Behringer

Schreiende Symbolik von religiösen Motiven, Kapitalismus- Kritik, Appelle an Moral- und Wertüberdenkung und existentielle Fragen der Identität und ihres Verlustes in einer technologisierten und maskierten Welt tauchen plötzlich und klar in Worten, Gegenständen, Gemälden und Stimmungen auf -und verschwinden wieder im ästhetischen Rausch von Bildern und Musik.“ Barbara Weitzel

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