21. März

OT: π
USA 1998
Regie: Darren Aronofsky
84 Min., 35mm, s/w, DF
Mit Sean Gullette, Mark Margolis, Ben Shenkman, Pamela Hart, Stephen Pearlman, Samia Shoaib Ajay Naidu u.a.
Musik: Clint Mansell

Maximillian Cohen ist nicht nur ein mathematisches Genie, sondern auch ebenso paranoid. Seine Fazination gilt der Zahl „Pi“, der mystischen Kreiszahl, mit deren Hilfe man die Lösung auf alle Fragen berechnen kann, die Weltformel. Durch seine rasanten Fortschritte in seiner Forschung gerät er in das Radar von zwei Gruppen, die mit Hilfe dieser Formel die Welt verändern wollen. Gehetzt von diesen Gruppen, Halluzinationen und Kopfschmerzen treibt er seine Forschung voran, bis für ihn die Grenzen zwischen Wahn und Realität verschwimmen.

Mit seinem Erstlingswerk faszinierte Aronofsky nicht nur Filmfans, sondern wurde weltweit auf verschiedensten Festivals prämiert. Die klaustrophobischen Bilder und die wahnhaften Abläufe lassen erkennen, dass sich Inspirationen unter anderem bei „Tetsuo“, „Dr. Caligari“ und auch „Eraserhead“ geholt wurde. Letzteres spiegelt sich auch in dem Soundtrack des damals völlig unbekannten Clint Mansell wieder, dessen erste Filmkompositionen hier wiederzufinden sind.

Die New York Times bezeichnet den Film als einen „bizarren und scharfsinnig paranoiden Thriller.“ Laut dem Time Out New York ist π „intelligent genug, Ihr Gehirn zu martern, ob mit oder ohne Drogen.“ Wikipedia „Die bedrückende Studie eines Psychopathen, die auf die Muster klassischer Psychothriller zurückgreift und sie experimentell verarbeitet. Ein Film von beachtlicher atmosphärischer Dichte, dessen Hauptdarsteller die Stadien von Klaustrophobie und Schizophrenie körperlich intensiv vorführt.“ Lexikon des Internationalen Films

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