04. Oktober

OT: Perličky na dně
ČSSR 1965
Regie: Jiří Menzel, Jan Němec, Evald Schorm, Věra Chytilová, Jaromil Jireš
105 Min., 35mm, OmU, s/w
Mit Emil Iserle, Miloš Čtrnáctý, Josefa Pechlátová, Vladimír Boudník, Dana Valtová u.a.

„Der Film ist ein Manifest der tschechischen Regisseure der 1960er Jahre, die unter dem Namen „Neue tschechoslowakische Welle“ Filmgeschichte schrieben. Sie ließen sich von Erzählungen von Bohumil Hrabal über die Poesie des Alltags inspirieren, die Protagonisten sind jeweils eigenwillige Menschen in einer tragikomischen Existenz. Der tschechische Schriftsteller selbst ist in allen Episoden kurz zu sehen. Ein neuer Stil, das ist eine Revolution, und jede Revolution beruhte stets auf dem, was bis zu dieser Zeit undenkbar war. Doch sind die Ursachen dafür stets innere, nie äußere Anstöße.“ Věra Chytilová

Ein Anthologiefilm der Tschechoslowakischen Neuen Welle, der sich von tragikomischen Erzählungen Bohumil Hrabals über die Poesie des Alltags inspirieren ließ. Fünf Episoden. Der Tod des Herrn Balthasar: Eine Familie geht zu einem Autorennen. Die Schwindler: Zwei alte Männer erzählen im Krankenhaus von ihrem Leben. Haus der Freude: Zwei Versicherungsvertreter begegnen einem Maler und dessen Mutter. Automat Welt: Eine Hochzeitsfeier in einer vorstädtischen Imbissbude. Romanze: Liebesgeschichte zwischen einem Installateur und einer jungen Roma.