05. Juli

OT: Plein soleil
F 1960
Regie: René Clément
118 Min., 35mm, DF
Mit Alain Delon, Maurice Ronet, Marie Laforêt, Erno Crisa, Frank Latimore u.a.

Der amerikanische Millionärssohn Philippe Greenleaf (Maurice Ronet) genießt sein Leben lieber mit seiner Freundin Marge Duval (Marie Laforêt) in Rom, als sich zu Hause um die Geschäfte zu kümmern. Sein Vater hat daraufhin Tom Ripley (Alain Delon), der behauptet, Philippe vom College zu kennen, damit beauftragt, den Spross in Italien zu finden und ihn zur Heimkehr zu bewegen. 5.000 Dollar hat er ihm dafür versprochen – aber als Ripley Philippe gefunden hat, denkt er gar nicht an den Heimflug. Er möchte auch einmal das „Dolce vita“ genießen; und er hat mehr im Sinn…

Patricia Highsmith lieferte mit „Der talentierte Mr. Ripley“ die Vorlage für „Nur die Sonne war Zeuge“. Regisseur René Clément setzte diese spannend und atmosphärisch dichte Geschichte um und schuf somit einen Suspense-Thriller der Meisterklasse. Alain Delon bietet hier als undurchschaubarer Mr. Ripley eine der besten Leistungen seiner Karriere.

René Clément unterwarf die Geschichte vom beinahe perfekten Mord einer wahrhaft ausgefeilten Ökonomie des Tempos und des minutiös genauen Szenenaufbaus. Ein Kriminalfilm von aufregender Raffinesse.“ Filmdienst

Die 22-jährige Romy Schneider ist in „Nur die Sonne war Zeuge“ mit nur einem Auftritt in einer Nebenrolle als Begleiterin Freddies zu sehen. Romy Schneider und Alain Delon hatten sich im März des Jahres 1959 vorher offiziell verlobt. Acht Jahre später steht sie mit Alain Delon im „Der Swimminpool“ wieder vor der Kamera.

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