19. Oktober

Deutschland 2001
Regie: M. Mischkowski, K.M. Steinkühler
89 Min., 35mm, s/w
Mit M. Mischkowski, K.M. Steinkühler, Jens Claßen, Ralf Richter u.a.

Für Spielfilm und Kurzfilme beträgt der Eintrittspreis heute abend 7€, ermässigt 6€ !

Die Regisseure werden anwesesend sein.

Die Arbeitslosen Mike und Alfred schlagen ihre Zeit mit Bier trinken an Imbißbuden und erfolgloser Jobsuche tot. Da taucht Rasto auf, ein alter Kumpel mit ehrgeizigen Geschäftsplänen, und bietet den beiden die vermeintlich passende Arbeit an: sie sollen ihm helfen, die Kiosk-Ruine, die er gerade erstanden hat, in eine florierende Trinkhalle zu verwandeln. Doch Rasto entpuppt sich als dubioser Glücksritter…

„Der Dom und die Kölner City sind nur von weitem in Westend zu sehen, Mike und Alfred leben an der Peripherie der Stadt. Das Westend, das Kameramann KaPe Schmidt in einem atmosphärischen B-Picture-Schwarzweiß einfängt, ist ein urbanes Niemandsland aus Mietskasernen, trostlosen Supermärkten und Lagerhallen für zwielichtige Geschäfte, bevölkert von Spinnern, Traumtänzern und hoffnungslosen Geschäftemachern. Ein deutsches wasteland der zerbrochenen Träume, in dem die Kioske wie die letzten Oasen wirken.[…]“
Hans Schifferle

„The WESTEND series as a whole engages the topic of unemployment and the attending boredom experienced by characters who do not know what to do with their time; yet, rather than making a dismal social drama, the directors opt for more poetic and joyful means to confront viewers with the mechanisms by which post-industrial capitalist culture has turned communication into a myth that today forbids people even to question its own imperative to communicate – express yourself! – and the belief that you can achieve everything with proper communication skills.“
Marco Abel („Underground Film Germany in the age of Control Societies: The Colonge Group“; In: Quarterly Review of Film and Video)

Nach dem Hauptfilm werden folgende Kurzfilme von den Regisseuren vorgestellt: Westend (1997), Was Tun (1998), Wolga (2003), Waldmeister (2007), Wellenrieter (2010). Die Gesamtlauflänge der Kurzfilme beträgt 70 Minuten.