22. Juni

Breakfast at Tiffany’s
USA 1961
Regie: Blake Ewards

110 Min., 35mm, DF
Mit Audrey Hepburn, George Peppard, Mickey Rooney, u.a.
Drehbuch: Truman Capote und George Axelrod

Das bezaubernde New Yorker Partygirl Holly Golightly (Audrey Hepburn) führt ein exzessives Leben voller Extreme: Gefrühstückt wird in Abendrobe vor dem Schaufenster des Nobel-Juweliers Tiffany, geschlafen bis zum frühen Nachmittag. Die Nächte sind lang, die Partys schrill, die Begleiter zahlreich und von den Herren nimmt man schon mal fünfzig Dollar für die Toilette. Für den jungen ambitionierten Schriftsteller Paul Varjak (George Peppard) ist die schillernde Holly zunächst ein faszinierendes Studienobjekt; als er sie jedoch näher kennenlernt, fühlt er sich mehr und mehr zu ihr hingezogen. Auch Holly fühlt sich in Varjaks Nähe wohl, doch verfolgt sie ein großes Ziel: Sich unbedingt reich verheiraten, koste es, was es wolle. Der von ihr bevorzugte politisch einflussreiche brasilianische Großgrundbesitzer macht ihr schließlich einen Heiratsantrag, und Holly beginnt, ihre Zelte in New York abzubrechen.

Truman Capote konzipierte das Drehbuch für Marylin Monroe als Holly. Monroe lehnte jedoch ab, nachdem Lee Strasberg verkündete, die Rolle einer Prostituierten sei schlecht für ihr Image. Heutzutage gilt die Darstellung des Japaners Yunioshi mit Brille und Überbiss durch den Weißen Mickey Rooney als ein Beispiel klischeebeladener Darstellung ethnischer Gruppen.

Bittersüße Liebesgeschichte nach einer Novelle von Truman Capote, von Blake Edwards als überaus elegante Mischung aus tragischen und komödiantischen Elementen inszeniert.“ Lexikon des Internationalen Films

Der durch Hepburns „Kleines Schwarzes“ (Givenchy) und Ihre überdimensionalen Sonnenbrille (Oliver Goldsmith) stilprägende Film -2011 wurde die Sonnenbrille zum 50-jährigen Jubiläum wieder aufgelegt-  ist auch ein Feuerwerk wundervoller (und damals gewagter) Dialoge.“ cinema.de

Zauberhaft und melancholisch, humorvoll und ergreifend.“ filmstarts.de