27. April

USA 1974
Regie: Tobe Hopper
80 Min., 35mm, Originalversion!
Mit Marilyn Burns, Allen Danziger, Paul A. Partain, William Vail, Teri McMinn, Edwin Neal, Jim Siedow, Gunnar Hansen

Es beginnt als idyllischer Sommerausflug. Die gutgelaunten jungen Menschen in ihrem Auto ahnen noch nicht, dass dieser freundliche schöne Tag zum entsetzlichsten – und teilweise auch zum letzten – Tag ihres Lebens wird. Erste Anzeichen des Schreckens gehen von einem offenbar verrückten Anhalter aus, den sie mitnehmen. In einer Farm stoßen sie dann auf eine psychopathische, sadistische Familie und erleben das nackte Grauen … 

Tobe Hooper zeichnet eine scheinbare Landidylle, die durchsetzt ist von beunruhigenden und beängstigenden Vorzeichen: Selbst von alltäglichen Dingen wie einem verlassen vor sich hin knatternden Stromgenerator geht eine subtile Beunruhigung aus. Fast alles passiert am helllichten Tage, wir erleben das Hereinbrechen des Grauens in eine ganz gewöhnliche Landschaft mit ganz gewöhnlichen Jugendlichen als Opfer. Die Schlächterfamilie gewinnt ihren Schrecken vor allem durch die langsame Exposition, angefangen bei den Leichenschändungsbildern zu Beginn des Films, bis hin zur wahrhaft abstoßenden Einrichtung ihres Heims, das, ganz aus Menschen- und Tierknochen bestehend, einen surrealen, makabren Gegenentwurf zu amerikanischen „Home, sweet home“-Klischees abliefert.

Nach 25 Jahren Verbot in Deutschland, ist es der Firma „Turbine“ gelungen, den „Kultfilm“ von 1974 aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken und ihn wieder in Kinos zeigen zu dürfen.
Wir zeigen den Film in der ungeschnitten Originalversion.

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