30. März

USA 1974
Regie: John Waters
89 Min., 35mm, OmU
Mit Divine, David Lochary, Mary Vivian Pearce

TRASH! TRASH! TRASH! Es glitzert im Weihnachtsgeschenk der blutjungen Dawn Davenport (gespielt von der fabelhaften Divine) – alles ist dabei, nur keine Cha-Cha-Heels! Grausame Eltern, wie können sie nur! Dawn reissst kurzerhand aus, wird auf dem Parkplatz gegen ihren Willen geschwängert, vagabundiert durch Beauty-Salons, (v)erzieht ihr Kind, und arbeitet sich nebenbei zum größten Performance-Star aller Zeiten hoch.

John Waters ist unter FilmemacherInnen berüchtigt als „schwarzes Schaf“; seine frühen Werke, „Pink Flamingos“ (1972), „Female Trouble“ und „Desperate Living“ (1977), sind auch als Trash Trilogy bekannt. Seine Filme testen sehr oft die Grenzen des herkömmlichen Kinoverständnisses, provozierten die Zensur und – nach Meinung einiger Kritiker – auch die Grenzen des guten Geschmackes.

„Schrille Anarcho-Satire von enfant terrible John Waters! Wie schon seine Vorgängerfilme auf absolutem No Bugdet-Level gedreht, lässt der Regisseur auch diesmal keine Gelegenheit aus, um Tabus zu brechen: Der Wahn auf Schlankheit und Schönheit bekommt hier genauso sein Fett weg wie der American Way of Life“ – Film & Wahnsinn

„Ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Tabus eine bewusst geschmacklose, laute und zynische Underground-Satire auf die Fetische von Jugend, Schönheit und Schlankheit.“ – Lexikon des internationalen Films

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