25. Februar

USA 1996/2010
Regie: Tex Clark
mit Kathleen Hanna, Evelyn McDonnell, Gretchen Phillips

52 Minuten, DVD, Originalfassung

Radical Act ist ein Dokumentarfilm über Frauen in der US-amerikanischen Indie-Rock-Szene der 1990er Jahre, und reiht sich in weitere spannende Dokumentationen zum Thema, wie z.B. „don`t need you“ (Regie: Kerri Koch, USA 2006) und „Girls to the front“ (Autorin: Sara Marcus, USA 2010), ein.

Die Filmemacherin Tex Clark beleuchtet in ihrem Film, wie die biologische und soziale Geschlechtsidentität das Leben und die Arbeit der Musikerinnen in der männerdominierten Independent-Szene beeinflusst hat, und wie sie bestehende Barrieren durchbrechen konnten.

Mit: Kathleen Hanna (Bikini Kill, Le Tigre), Toshi Reagon, Gretchen Phillips, Melissa York (Team Dresch, Vitapup, The Butchies), Kim Coletta (Jawbox, co-founder of DeSoto Records), Shirlé Hale (Mary Lou Lord, Gerty, Womyn of Destruction), Sharon Topper (God is My Co-Pilot), Evelyn McDonnell (“Mamarama: A Memoir of Sex, Kids and Rock ‘n’ Roll” and “Rock She Wrote: Women Write About Rock, Pop and Rap”), Vicky Starr (“KD Lang: All You Get Is Me”), Dr. Kay Turner (now Folk Arts Director of Brooklyn Arts Council)

Die Vorführung von Radical Act im Offkino ist eine Deutschland-Premiere.
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Vorfilme

F I R E F L I E S & GETTING MY NAME UP THERE

USA 1999/2010
Regie: Katharina Cibulka
30 Minuten, DVD, OV

Die Videocompilation F I R E F L I E S & GETTING MY NAME UP THERE besteht aus zwei zusammenhängenden Filmen, die im Abstand von 10 Jahren in New York gedreht wurden, welche die Selbstreflexion und Überlebensstrategien von fünf Frauen in ihrer Rolle als Musikerinnen und ihre persönliche Entwicklung beleuchten. Sowohl im Musikfilm F I R E F L I E S (1999, auf 16mm gedreht) als auch in GETTING MY NAME UP THERE (2010, HD) werden den Künstlerinnen Fragen zu ihren Visionen, Ruhm, Geld und Glück gestellt. Die Auswahl der Protagonistinnen erfolgte 1999 im Zuge einer Suche nach Frauenbands, welche Katharina Cibulka kennen lernte, nachdem sie in New Yorker Bars und Clubs Flyer verteilt hatte. Zehn Jahre später frischte sie diese Kontakte wieder auf und kehrte nach New York zurück, um dieselben Personen erneut über ihr Leben zu befragen.

 

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