17. Dezember

Liu lang shen gao ren
Taiwan 2007
Regie: Singing Chen
mit Tarcy Su, Jack kao, Chang Han, Ulau Ugan, Jonathan Chang
119 Minuten, 35 mm, OmU

Sinnsuchende Paare, Einzelgänger, Götter, Geister und streunende Hunde treffen schicksalhaft aufeinander.

Ching ist Handmodell und leidet unter einer schweren postnatalen Depesssion. Niu Jiao repariert Götterstatuen und kümmert sich um Straßenhunde. In seinem Lastwagen bewahrt er bewegliche, leuchtende buddhistische Götterstatuen auf, die er zu verschiedenen lokalen Feierlichkeiten transportiert. Nebenbei sammelt und repariert er kleine Götterstatuen, die von ihren Besitzern ausrangiert wurden und ihm irgendwie mitteilen, wo sie weggeworfen worden sind.
Xian ist ein flüchtiger Kleinkrimineller, der sein Geld bei Fresswettbewerben gewinnt. Biung, der zur taiwanesischen Urbevölkerung gehört, arbeitet als Schnitzer und versucht seine Alkoholsucht zu überwinden. Seine selbstbewusste Tochter Savi wird nach Taipeh geschickt, um dort Kickboxen zu trainieren.

„Der Regisseurin Singing Chen gelingt mit diesem Film ein kleines Wunder. Sie schafft es, die verschiedenen Handlungsstränge wie Bälle beim Jonglieren so in der Luft zu halten, dass sich ihre Flugbahnen auf wundersame und unerwartete Weise kreuzen. Chens mitfühlender Blick auf die Protagonisten ihres Films erwecken diese zum Leben. In Zusammenarbeit mit ihrem Kameramann Shen Ko-shang hat sie Bilder von erstaunlicher Schönheit entwickelt, die sich zu einer Reihe von Höhepunkten verdichten, deren Magie durch graziöse Leichtigkeit und eine geradezu unheimlich rhapsodische Form entsteht.„ (Shelly Kracierg)

„God Man Dog“ war 2008 auf der Berlinale zu sehen, die Vorführung von „God Man Dog“ im Offkino ist eine Bielefeld-Premiere

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